Börsetag: US-Entscheidung über Strafzölle für EU-Importwagen vertagt

Das sagten drei Regierungsmitarbeiter am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Eine offizielle Erklärung dazu werde bis Samstag erwartet. Über die Entscheidung eines bis zu sechsmonatigen Aufschubs berichteten am Mittwoch die Nachrichtenagentur Bloomberg und der Sender CNBC. Die US-Gesetzeslage räumt dem Präsidenten die Möglichkeit ein, seine Entscheidung über die Zölle bei laufenden Gesprächen bis zu 180 Tage zu verschieben. Bisher wollte Trump schon bis zum Samstag dieser Woche über Abgaben von bis zu 25 Prozent befinden.

Gute Studienergebnisse haben am Mittwoch die Marinomed-Aktie getrieben. An der Wiener Börse lag die Aktie der Biotech-Firma am Nachmittag fast fünf Prozent im Plus. Die Firma hatte zuvor mitgeteilt, dass der Wirkstoff Budesolv deutlich wirksamer sei als andere Medikamente. 

Für die am Donnerstag anstehenden Geschäftszahlen zum 1. Quartal 2019 des heimischen Versicherungskonzerns Uniqa erwarten Analysten zwar stabile Prämieneinnahmen, aber einen deutlichen Rückgang beim Nettogewinn. 

Die befragten Experten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) schätzen die Bruttoprämien auf 1,55 Milliarden Euro. Dank dem Sektor Lebensversicherung, würde der Betrag stabil ausfallen, schreibt Thomas Unger, Analyst bei der Erste Group. Einen deutlichen Rückgang sehen die Analysten beim Nettogewinn. Für das Startquartal 2019 soll dieser auf rund 30 Millionen Euro von 54,4 Millionen im Vorjahr fallen.

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