Die Bankomatkarte wird zur Kreditkarte

Über zwei Millionen neue Bankomatkarten verschicken Erste Bank und Sparkassen in den kommenden Monaten an ihre Kunden. Die Karten haben Funktionen einer Kreditkarte.

11.30 Uhr, 12. August 2019

Symbolbild
Symbolbild © APA/EPA/HELMUT FOHRINGER

Die Erste Bank und die Sparkassen sind derzeit mitten in einer groß angelegten Tauschaktion bei den Bankomatkarten. Denn die Bankengruppe setzt auf einen neuen Zahlungsanbieter. Statt Maestro werden die Bankomatkarten künftig als sogenannte Debit-Karte von Mastercard betreut.

An der normalen Bankomat-Funktion ändert sich gar nichts. Allerdings kann man mit der neuen Karte auch auf Webseiten einkaufen kann, die eine Kreditkarte verlangen. Darüber hinaus wird die neue Karte weltweit in viel mehr Geschäften akzeptiert. Wie bisher wird der Betrag aber sofort abgebucht und nicht wie bei der Kreditkarte erst nach Monatsfrist.

Neu ist vor allem die 16-stellige Kartennummer auf der Vorderseite. Die Abrechnung erfolgt hingegen bei der Debit Mastercard wie bei der bisherigen Bankomatkarte – als klassische Sofortzahlung. PIN-Code, Konditionen und Kartenlimits bleiben unverändert. Heuer sollen im Rahmen des regulären Kartentauschs 1,4 Millionen Stück ausgegeben werden, bis Ende 2020 eine weitere Million. Ein früherer freiwilliger Tausch ist aber möglich.